
BORCHU BAWAA
Die Kindheit als Nomade hat Borchu Bawaa stark geprägt. Nebst den Aufgaben, wie Schaf- und Ziegenherden hüten, Dung zu sammeln und sich um die Pferde zu kümmern, die den Alltag eines Nomadenkindes erfüllten, widmete er sich ganz besonders den handwerklichen Arbeiten. Der Umzug in die Stadt Ulaanbaatar eröffnete ihm die Möglichkeit, während seines Studiums der Pädagogik, bei den großen Meistern der Mongolei, bei O. Tsevegjav und S. Jamts, seine künstlerischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln und zu lernen. Seit seiner Übersiedelung nach Deutschland kurz vor der Wiedervereinigung versucht er in seinen Arbeiten zeitgenössische, westliche Techniken und Elemente mit mongolischen Motiven und Themen zu verbinden. Die Pferde und das Leben als Nomade in der freien Natur waren und sind als Erinnerungen seiner Kindheit allgegenwärtig, so dass diese die bestimmenden Motive und Stilmittel in seinen Werken geworden sind.
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